Scholter

16.

Die Kinderzeichnung im Kontext von Spiel- und Medienwelten

 

Aufgrund sich verändernder Lebensumstände und des kulturellen Wandels müssen Beob-

achtungen zur Entwicklung kindlicher Darstellungsformen ständig neuen Betrachtungswei-

sen unterzogen werden. Aktuelle Ergebnisse auf dem Gebiet der Kinderzeichnungsfor-

schung zeigen die stetig zunehmende Einflussnahme massenmedialer Vorbilder aus Film

und Fernsehen, Computerspielen oder aus diversen Medienverbund-Systemen auf die

Zeichentätigkeit und die ästhetische Sozialisation der Kinder.

Dabei stellt sich zum einen die Frage nach dem individuellen bildnerischen Aneignungs-

prozess, zum anderen, inwieweit die Standarduntersuchungen zur Zeichenentwicklung auf

die medieninduzierten Zeichnungen anzuwenden sind?

 

Christoph Scholter liefert in Bezugnahme auf aktuelle Forschungsprojekte und mittels

zahlreicher Abbildungsbeispiele einen breiten Überblick zu diesem Themenfeld. Ausge-

hend von historischen Zeichnungen der 70er und 80er-Jahre – Jahrzehnte, in denen Kin-

der noch nicht als sogenannte Digital Natives galten – soll bis hin zu aktuellen Schülerar-

beiten zu spezifischen Medienthemen die Kinderzeichnung im Kontext von Spiel- und

Medienwelten beleuchtet werden.

 

Im Anschluss besteht für die Teilnehmer die Möglichkeit, selbst mitgebrachte Kinderzeich-

nungen und Schülerarbeiten zu diskutieren.

 

 

Referent: Christoph Scholter

Durchgang: 14 bis 15.30 / 15.30 bis 17.00 Uhr

Maximale Teilnehmerzahl: 20

Ort: AdBK Nürnberg / Neubau / Raum 64.1

Benötigte Materialien/Voraussetzungen: bitte Kinderzeichnungen mitbringen

 

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